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Fußarbeit: Thrustmaster T-LCM

Lange hat die Welt darauf gewartet, daß Thrustmaster endlich mal ein gescheites Pedalset entwickelt. Das haben sie in den letzten Jahren und herausgekommen ist das T-LCM. Hier verbergen sich schon im Namen zwei weitreichende Innovationen:

-LC: Loadcell (Kraftsensor)

-M: Magnetics (Magnete & Hall-Sensoren)

Das Partypiece ist natürlich das Bremspedal, welches über eine Loadcell verfügt. Anders als mit einem Potentiometer wird hier Kraft statt Position gemessen. Die Federstärke und damit das Gefühl in der Pedale lässt sich anpassen.

Wie schon in anderen Produkten kommt bei Gas & Kupplung H.E.A.R.T (HallEffect AccuRate Technology) zum Einsatz. D.h. ein Hall-Sensor misst kontaktlos die Feldstärke des Magneten und errechnet so dessen Position.

Dann spendierte Thrustmaster noch Pedalarme aus Gussaluminium und geschliffene Metall-Pedale. Das Ergebnis ein ein deutlich hochwertigeres Pedalset mit vielversprechender Funktionalität.

 

Die Hauptattraktion ist natürlich das Bremspedal. Unter den einfach auszutauschenden Federn befindet sich die Loadcell. In der Anleitung steht dann beschrieben, wie man die verschiedenen Federraten miteinander mischen kann. Mit den zwei roten Federn kann man durchaus das Maximum von 100 kg Pedalkraft erreichen.

 

Und noch ein kleiner Vergleich zu den T3PA.

 

Die Anschlüsse befinden sich auch hier auf der Rückseite. Mit eine RJ-12-Kabel schließt man das Pedalset an die Lenkradbasis an. Der USB-Anschluss wird mit dem PC verbunden und dient auch dem Calibration-Tool.

 

Dank der Bohrschablone war klar, daß ich die Slots des GTTrack etwas nach links erweitern muss. Als Leftie (Linksfußbremser) muss ich immer Gas & Bremse auf mich zentrieren.

 

Kann man auch machen: Wenn einem der Pedalweg zu lang ist, kann man auch einfach eine Feder blockieren. Nachdem mir die roten Federn aber auf Dauer zu krass sind, habe ich dann doch wieder die schwarze eingebaut.

 

Das Netzteil verschwindet diesmal praktischerweise auf der Innenseite der vorderen Querstrebe. 😉

 

Forza 7 ist zwar nicht für ein gutes FFB bekannt, aber die Einstellungen haben einen großen Einfluss auf das Fahrgefühl. Vor allem weil das TS-XW bis zu 6 nm Kraft erzeugen kann, das ist deutlich mehr als beim G920.

 

Und das ist der Unterschied zu traditionellen Pedalsets: Bei jeder Veränderung an den Federn muss man die Loadcell neu kalibrieren. Weil die gemessene Kraft in einen Prozentbereich übersetzt wird, den das Spiel dann auslesen kann. Z.B. mit den zwei roten Federn und einem gewissen Gefühl im Fuß kam ich dann auf 80%. D.h. für 100% Bremskraft musste ich 80 kg Pedalkraft aufbringen. 😉

Im Calibration Tool kann man dann auch gleich noch die Deadzones einstellen. Diese Werte werden im T-LCM gespeichert.

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