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Australischer Stahl: Next Level Racing GTTrack

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Seit geraumer Zeit nutze ich bei Racing Games gerne mein Lenkrad und den “glorifizierten Campingstuhl” (aka Playseat Challenge). Nach einiger Zeit sehnte ich mich nach etwas Besserem, da der Challenge doch einen deutlichen Flex in der Lenkradplatte hat und außerdem ist er doch ziemlich beengt. Gerade das ein- und aussteigen sowie die weit zurückgelehnte Sitzposition ist verbesserungswürdig. Also war klar: eine neue Racing-Rig muss her. Und so begann die Suche…

Wichtig war mir eine stabile Gesamtkonstruktion, steife Lenkradplatte, ein gut verstellbarer Sitz und KEIN Pfosten zwischen den Beinen. Dadurch schieden schonmal viele Kandidaten aus. Als Wunschkandidat kristallisierte sich der Rseat S1 heraus, da dieser eine geniale Konstruktion und clevere Details aufweist. Der S1 ist die logische Evolution nach N1 und RS1. Allerdings sind die Preise auf der Webseite ohne Mehrwertsteuer, auch der Versand per Spedition kommt noch dazu. Mit 120€ Shifter-Halter und 59€ Versand würde mich der S1 satte 1198€ kosten, das ist schon ne Menge Holz. Der kleinere und weniger gut ausgestattete RS1 würde etwa 727€ kosten. Mit etwas mehr Spielraum und nicht gerade im Vorweihnachtsstress hätte ich das sicherlich durchgezogen. Aber so und mit meinem nahenden Geburtstag entschied ich mich für die nächstbeste Variante: eine Rig von Next Level Racing. Die Australier setzen auf ein “klassisches” Konstrukt mit Vierkantprofilen aus Stahl und bieten verschiedene Bauformen an. Auch aufgrund der Beweglichkeit im Wohnzimmer habe ich mich dann letztendlich für den GTTrack entschieden. Geliefert von Amazon in einem kleinen handlichen Paket. 😉

 

Die Rig ist extrem gut verpackt und alles ist quasi separat in Knipsefolie eingetütet. Man braucht locker 45 Minuten nur fürs Auspacken! 😆

 

Das Vorsortieren der Teile ist beim Zusammenbau sehr hilfreich. Wobei die bebilderte Anleitung doch Ikea-mäßig leicht verständlich ist.

 

Die Kleinteile sind leicht zahlreicher als beim durchschnittlichen Ikea-Schrank… 😛

 

Die Prämisse beim Unterbau: erstmal alles locker zusammensetzen, ausrichten und erst dann festschrauben.

 

Die Sitzschienen sind schon montiert. An dem runden Stummel kann man noch einen Buttkicker anbringen.

 

Die feststellbaren Rollen sind im Lieferumfang enthalten. Das macht das rangieren im Wohnzimmer einfacher, da die Rig im Vollausbau so um die 70kg wiegen dürfte.

 

Der Slider des Sitzes hat einen ziemlich weiten Verstellbereich. Auch die Rückenlehne kann in einer fein abgestuften Rasterung weit verstellt werden.

 

Der Playseat Challenge wirkt richtig schmächtig im direkten Vergleich. 😆

 

Die “übrigen” Schrauben haben Methode. Die M6 Schrauben sind zum Montieren des Lenkrades und anderem Zubehör gedacht. Die ganz langen M8 Schrauben dienen der Abstützung der Pedalplate.

 

Da die Löcher vorhanden sind habe ich dann doch noch die restlichen 2 Rollen installiert. 😉

 

Die vordere Strebe eignet sich hervorragend zum Befestigen des Netzteiles.

 

Rückwärts einparken leicht gemacht. 😉

 

Durch die Rollen ist das Positionieren vor dem Fernseher ein Kinderspiel. 😎

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