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Schnelle Spielplatte: Samsung T5 für XBOX ONE X

Das ist etwas, was jeder Besitzer einer XBOX nur zu gut kennt: das Laden dauert eeeeeeewig! Was die wenigsten wissen: Selbst im aktuellen Top-Modell XBOX ONE X ist keine SSD verbaut, sondern eine stinknormale 2,5″ Festplatte mit 5400 U/Min. In der heutigen Zeit, aber auch speziell bei einer Spielekonsole mit 20+GB großen Spielen und entsprechenden Ladezeiten, ist sowas schlichtweg antiquiert und schadet letztendlich auch dem Image des Produktes. Erst die kommende neue XBOX (Xbox Series X aka Project Scarlett) wird gerüchteweise eine interne SSD haben.

Man kann die interne Festplatte austauschen, aber das hat zwei gigantische Haken:

-man muss die KOMPLETTE Xbox auseinanderschrauben

-die Festplatte muss in einem speziellen Verfahren auf die SSD geklont werden

 

Allerdings sollte man kein Wunder erwarten – 30 bis 60 Prozent schnellere Ladezeiten sind drin, es kommt aber sehr aufs Spiel an.

 

Und genau deswegen habe ich mich dafür entschieden, das komplizierte Prozedere zu ignorieren und statt dessen eine externe SSD zu verwenden. Geworden ist es dann die Samsung Portable SSD T5:

 

Praktischerweise sind gleich zwei USB-3.0-Kabel im Lieferumfang enthalten: Ein Standard und eins mit beidseitig USB-C-Steckern. Die SSD selber ist deutlich kleiner als die 2,5″-Brüder und weist außerdem ein schickes Aluminium-Gehäuse auf – für den Wärmehaushalt sicherlich nicht die schlechteste Variante… 😉

 

Nach dem Anstecken muss man zuerst die SSD formatieren, benennen und als Standard-Installationsort festlegen.

 

Unter dem Punkt “Transfer” kommt man in das Menü, wo man einzelne oder alle Spiele/Programme auf die SSD verschieben kann. Man sollte sich allerdings Zeit nehmen, die interne Platte hat nicht gerade die schnellsten Transferraten… 😛

 

Neben dem erwartbaren Geschwindigkeitszuwachs hat eine externe SSD noch einen Vorteil: Man kann seine Spiele einfach “mitnehmen”. Sei es im Fall einer defekten Konsole, einem Neukauf oder dem Besuch bei Freunden. Das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. 😉

Bei den bisher getesteten Spielen (Forza 7, DIRT 4, Mud Runner) merkt man schon die schnelleren Ladezeiten, allerdings wie eingangs beschrieben nicht so superdramatisch. So 30-40% würde ich reell schätzen. Allerdings ist es auch in der Menünavigation und dem Zwischenladen von Daten zu spüren: Die “Gedenksekunde” fällt deutlich kürzer auf, es ist weniger auffällig.  😎

Insgesamt lohnt sich das Upgrade, gerade weil auch die GB-Preise der SSDs in den letzten Jahren gefallen und endlich auch TB-Größen verfügbar sind.

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