Allgemein

Ganzjährige Grillsaison: Tefal OptiGrill XL

Im Laufe der Jahre konnte ich in meinem größeren Bekanntenkreis beobachten, wer welchen Grill wie & wann benutzt. Kohle, Gas, Elektro, Heißer Stein (Spiritus). Da bekommt man natürlich gut mit, was geht, wie lange es dauert und was für das ganze Prozedere für ein Aufwand notwendig ist. Ich hatte schon lange überlegt, mir auch einen Grill zuzulegen:

-Balkon ist vorhanden, aber

-Kohle fällt definitiv raus

-Gas auch wegen dem ganzen Aufwand (Gasflaschenlagerung) und man kann nur draußen grillen

-bleibt also nur noch Elektro

Mitten in der Suchen-Phase bin ich über den Tefal OptiGrill gestolpert, von allen Orten ausgerechnet bei mir auf Arbeit! Es ist schon etwas anderes, wenn man das Gerät man im wirklichen Leben mit den eigenen Händen begutachten kann. Ein paar YouTube-Videos später ging dann auf Amazon die Bestellung für den Tefal OptiGrill XL raus. 😎

 

Neben der breiteren Grillfläche hat das XL-Modell satte 9 Garprogramme, einen Auftau-Modus und einen manuellen Modus mit 4 Temperaturstufen.

Die Automatikprogramme variieren ihre Garzeit abhängig von der Dicke des Grillgutes. Auf der Grundlage der Dicke und des ausgewählten Programms werden dann die Garstufen Blutig/Medium/Durch signalisiert.

-Burger

-Steaks

-Sandwich/Panini

-Würstchen

-Fisch

-Geflügel

-Meeresfrüchte

-Schwein

-Speck

 

Der Grill hat 2000W Leistung und überträgt die Hitze mit zwei 800 cm² großen Alugussplatten auf das Grillgut. Durch die 7° Neigung fließen Fett & Wasser in die Auffangschale. Die Platten und die Schale sind spülmaschinenfest.

 

Als Erstes kam “leichte” Kost dran: Putenschnitzel. Die obere Grillplatte hat zwar einen gewissen Spielraum, aber gleichmäßig dicke Fleischstücke sind von Vorteil. 😉

Der Grillvorgang geht dann folgendermaßen von statten:

-Gerät anschalten

-Programm wählen

-“OK” drücken

-…Aufheizphase…

-Am Ende der Aufheizphase ertönt ein Signal

-Gerät aufklappen, Grillstücke einlegen, Gerät schließen

-Start Grillphase / automatische Dickenbestimmung, an deren Ende ein akustisches Signal

-Akustische Signale beim Erreichen von “Blutig” & “Medium”

-Endsignal für “Durch”, Umschalten auf den Warmhaltemodus

 

Die erste Ladung hatte ich irrtümlich schon bei “Medium” vom Grill geholt. Die Putensteaks waren aber durch und ziemlich saftig. Apropos: In der Auffangschale sieht man, wieviel Flüssigkeit da raus kam… 😮

 

Im Gegensatz zur Zubereitung in der Pfanne schwimmt der Teller nicht in Flüssigkeit. 😎

 

Bei der zweiten Ladung ließ ich die Putensteaks bis “Durch” drin. Sie sind merklich “trockener”, aber nicht ausgedörrt oder zäh. Der Sweetspot für diese Dicke liegt irgendwo zwischen “Medium” und “Durch”… 😉

 

Die “Königsdisziplin” für Grills ließ ich mir natürlich nicht nehmen: Rindersteaks. Als erstes probierte ich ein 200g Hüftsteak mit 3cm Dicke aus. Ich ließ es bis “Durch” drin, weil die Stufen innerhalb von nur ein paar Minuten durchratterten. Ich würde aber mal laienhaft behaupten, daß die Garstufe ein gutes “Medium” ist… 😉

Ich hab das Steak dann nur mit ein bißchen Pfeffer probiert. Geschmacklich sehr gut, hätte vielleicht noch etwas zarter sein können. Aber das kann natürlich auch an der Fleischsorte liegen.

 

Wer “Grill” sagt, muss natürlich auch “Burger” sagen… 😛

500g reines Rindfleisch für 4 Patties, die Burgerpresse ist da natürlich äußerst hilfreich. Zum Testen hab ich da gewöhnliche Burger-Brötchen angetoastet und mir einen simplen “Cheeseburger” gebastelt und BBQ-Sauce verwendet. Für den ersten Test-Burger gar nicht mal so schlecht. Geschmacklich merkt man den Unterschied zu den Burgerketten + regionale Burgerhäuser doch recht deutlich. Ungewürztes & abgetropftes reines Rindfleischhack tritt nicht so stark in den Vordergrund und passt besser zur Gesamtkomposition. Und der große Vorteil des Selbermachens ist ja sowieso, daß der Experimentierfreude keine Grenzen gesetzt sind… 😀  😎

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.