Fahrrad/MTB

Neues Zeugs fürs CCF2

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Nach dem Umbau des CCF2 zum Stadt-MTB fehlten noch ein paar Sachen, die mir erst später aufgefallen waren. Hinterher ist man halt immer schlauer… 😉

Ein großer Punkt war natürlich die Übersetzung der Rohloff Speedhub, die im MTB-Trimm (34/16) einfach zu kurz auf der Straße ist. Wie immer kommt bei der Auslegung der Übersetzung der Ritzelrechner zum Einsatz. Wichtig war dann noch mehr Spritzwasserschutz, ein längeres Faltschloss, Pedale und ein Schaltzugset.

 

Nach reiflicher Überlegung kaufte ich mir dann fürs CCF2 doch wieder die MOTO Colour, diesmal in Schwarz. So haut man sich wenigstens nicht mehr die Pins in die Wade… 😆

 

Als Schutz fürs Unterrohr gibt es neuerdings auch eine überdimensionale Größe im SKS-Angebot. Der X-Guard ist nämlich für Fatbikes gedacht. Mir war primär die Länge wichtig.

 

Mein altes Abus Bordo 6000 XPlus lässt sich zwar gut am Rad verstauen, aber mit 85 cm ist es meistens zu kurz, um das Rad an einen Pfosten oder Laternenpfahl anzuschließen. Also suchte ich nach einer längeren Variante. Warum, wenn ich doch die CityChain 1060/140 habe? Nun, ganz einfach: Kein Gepäckträger, keine Transportmöglichkeit. Ich habe die letzten Wochen verschiedene Verstaupositionen am Rad getestet, bei allen war das massive Kettenschloss immer im Weg… 😐

Die Entscheidung für das neue Modell ist recht einfach: Es gibt exakt 1 Faltschloss länger als 85 cm mit XPlus Schließzylinder. Und das ist das Bordo 6500/110 XPlus.

 

Erste Überraschung: Die Einschubhalterung aus Gummi gibt es nicht mehr, dafür diese abgefahrene Halterung zum Einklipsen.

 

Zweite Überraschung: Neue Befestigungsmöglichkeiten. Die Verschraubung gibt es bei diesem Modell nicht mehr, dafür diese mit gummierten Stahlbändern. Alternativ gibt es Öffnungen für Klettbänder.

 

Alles neu für die Rohloff Speedhub. Nach etlichen Jahren war es mal an der Zeit, die Schaltzüge zu erneuern und vor allem Schalthebel + Schaltbox zu schmieren – der Kraftaufwand beim Schalten hatte doch erheblichen Einfluss. Ein anderer Punkt war Übersetzung und Kettenschutz. Ich habe mich für 38/14 entschieden, die Kette wird durch einen Hebie Chainglider geschützt.

 

Bei lauschigen 32°C war heute nicht Erstfahrt gewesen, aber ich konnte wenigstens mal Bilder machen… 😉

 

Ein Kopfzerbrecher und Zeitfresser beim Umbau war die Verlegung der Schaltzüge gewesen. Der Hinterbau bewegt sich ja beim Einfedern, das muss man bei der Kabelverlegung berücksichtigen. Ich habe mich dann nach einigem ausprobieren doch wieder für die minimalinvasive Variante unten durch den Drehpunkt entschieden – so werden die Kabel am wenigsten bewegt. Auch verlaufen sie in großzügigen Kurven, was einem beim Schaltgefühl entgegen kommt. Bei eng verlegten Kurven haben Seilzüge einen erhöhten Widerstand. Aus diesem Grund habe ich auch die 90°-Winkel entfernt.

Weitere Maßnahmen: Ich habe den Schaltgriff auseinander gebaut und geschmiert. Auch die Schaltbox bzw die Seilrolle habe ich geschmiert. Resultat ist ein Drehen mit DEUTLICH weniger Widerstand! Auch ist das “kratzige” Drehgefühl (fehlende Schmierung) jetzt weg. 😎

 

Das Faltschloss hat auch einiges Stirnrunzeln verursacht. Am Rahmen meines CCF2 ist es dort die einzige praktikable Variante. Wie gesagt, ich habe halt keinen Gepäckträger… 😉

 

Der Chainglider funktioniert ziemlich gut. Nicht nur ist die Kleidung vor der Kette, sondern diese auch vor Wasser geschützt. Durch den Kettenspanner bekomme ich leider nicht 100% Abdeckung. Mal gucken, ob ich noch das Heckteil des Chainglider zurechtstutze und anbringe.

 

Japp, Schwarz passt definitiv besser! 😉

 

Garmin Edge und Lupine SL-AF liegen jetzt doch in einer Linie übereinander. Das passt gut so und alles ist zentral angebracht.

 

Bei den Griffen bin ich jetzt wieder bei meinen alten ODI gelandet. Durch den größeren Durchmesser sind sie etwas bequemer und passen auch besser zum Rohloff-Drehgriff. 😎

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