Fahrrad/MTB

Straßen-MTB: Concept Cycle CCF2

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Pedelecs sind gut und schön, allerdings ist das Kalkhoff Integrale im Alltag doch teilweise recht mühsam zu bewegen. Vor allem vom Keller zur Haustür. Die deutlich über 30 Kilogramm machen sich hier sehr bemerkbar. Außerdem hat es keine Hinterradfederung, war bei den städtischen Unebenheiten doch ganz schöne Schläge im Gebälk gibt, gerade mit voll gepackten Gepäckträgertaschen. Und dann ist da noch die große Unsicherheit des Impulse Evo RS bzw genauer gesagt des Kurbelfreilaufs im Motorgehäuse. Unter Last knackt es beim Lostreten doch schon recht bedrohlich. Es kann durchaus irgendwann passieren, daß ich wie schon diverse andere Kalkhoff/Impulse-Besitzer mit einem Schlag ins Leere trete, weil die Sperrklinken brechen… 🙄

Aber auch so geistert bei mir schon länger die Idee in meinem Kopf rum, mein CCF2 wieder zum Stadtrad umzubauen. Wegen der Federung und vor allem der Rohloff Speedhub. Und weil es weniger als die Hälfte des Kalkhoff wiegt… 😉

Nach ein bißchen Suchen bei Bike24 war dann recht schnell eine Einkaufsliste zusammengestellt.

-Schwalbe Super Moto X 26×2.40

-Conti MTB Schläuche

-Mudhugger Front Race Fender Long

-Mudhugger Rear Fender Long

-PRO FRS 31,6mm

-BBB HighFix OS BHS-35

-BBB WheelFixed BQR-03

-WOWOW Speichenreflektoren

-Electra Ding-Dong Klingel – vinyl

 

Bei den Sattelstützen habe ich die Seitenklemmer (eine Schraube) mit 0 Offset schätzen gelernt.

 

Statt wieder irgendwie SKS Schutzbleche ranzufriemeln bin ich über die erstaunlich genialen Schutzbleche von Mudhugger gestolpert. Nicht nur werden sie simpel mit Kabelbindern befestigt, sondern sind auch universell von 26″ bis 29″ MTBs und sogar Fatbikes passend. Durch ihre Breite & Länge decken sie einen breiten Bereich ab und funktionieren einwandfrei mit vollgefederten Mountainbikes. Und sehr breiten Reifen. Also genau das Richtige für mich, denn die Schwalbe Super Moto X sind etwa 60 mm breit… 😉

 

Nach einiger Zeit im Keller sind die neuen Teile schnell angebracht und passen erstaunlich gut. Nicht nur die Mudhugger passen ohne schleifen, auch mit dem BBB Vorbau gibt es keine Probleme mit den vorhandenen Leitungslängen. Den Kettenschutz mittels Chainglider mache ich aber erst, wenn ich die Antriebsseite wechsle. Derzeit habe ich nämlich ein 34er Kettenblatt, Chainglider geht erst ab 38 Zähnen los.

Eine Testfahrt im leichten Regen hatte ich schon gemacht, alles funktioniert soweit. Nur mit der Ergonomie (Sattelposition, Vorbau) muss ich noch a weng experimentieren.

 

Aufteilung am Lenker: Der SRAM Quickview hält meinen Hammerhead Karoo auf der linken Hälfte, damit rechts die Lupine SL-AF Platz hat. Ganz rechts ist dann die Fernbedienung für die Lupine angebracht.

 

Der hintere Mudhugger Fender ist einfach nur genial! Durch die Form & Breite deckt er nicht nur äußerst gut den Reifen ab, sondern ist trotz der Länge sehr stabil. Da wackelt nichts rum wie bei den üblichen Steckschutzblechen… 😉

 

Der vordere Mudhugger Fender ist am vorderen Ende nach unten gebogen, damit einem Wasser und Schlamm nicht entgegen fliegt. Funktioniert ausgesprochen gut! 😎

 

Die Schwalbe Super Moto X sind sozusagen der fette Bruder der Big Ben, da das Profil der Reifen auffällig ähnlich ist. Bei den Big Apple ist das Profil flacher und nicht genoppt. Durch die Breite kann man bedenkenlos den Luftdruck senken, bei breiteren Felgen (30 mm) durchaus runter bis 2 Bar. Mit den Mavic EN 321 Disc (21 mm Innenbreite) fahre ich derzeit mit 2,5 Bar, da ich doch einen recht sportlichen Fahrstil durch die Kurven habe… 😉

 

Beim Sattel muss ich er-fahren, was im Alltag so für meinen Hintern taugt.

 

Den RockShox Monarch RT3 DebonAir kann man vielfältig einstellen. Die Dämpfung beeinflusst das Fahrgefühl maßgeblich.

 

Was fürs Gelände äußerst adäquat ist, ist in der Stadt MAßLOS übertrieben! Denn die Shimano ZEE M640 sind der sprichwörtliche Anker, gerade mit 203 mm Scheiben vorne und 180 mm hinten. Bei einer Reflexbremsung besteht eine ziemlich gute Chance, daß ich dann über den Lenker abfliege… 😆  😛

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