HiFi

Teuflisch guter Sound: Teufel Ultima 20 + Teufel T10

Seit dem Umzug im Juli 2018 diente mein altes Teufel Concept E 400 als Soundanlage im Wohnzimmer. Für 30m² sind die kleinen Lautsprecher nur halbwegs geeignet, guter Sound kommt da in einem so großen Raum nicht wirklich zustande. Die Concept E sind halt primär als 5.1-Beschallung am Computer konzipiert. 💡

Nach etlichen Tagen des Suchens, Überlegens und jeder Menge YouTube-Videos gucken bin ich dann zu dem Schluss gekommen, statt der Teufel Ultima 40 Standlautsprecher dann doch die kleineren Ultima 20 + Subwoofer zu nehmen. Canton und Klipsch waren noch in der Auswahl, aber mit 80W pro Kanal ist mein Denon X1100W nicht gerade für große Lautsprecher geeignet. Und nur die Ultima 40 haben zwei Terminals für das Bi-Amping. Letztenendes geht ein richtiger Subwoofer dank der größeren Membran (250mm –> 165mm) dann doch tiefer in den Frequenzkeller und man kann den Klangteppich dank der Übernahmefrequenzen genau einstellen – jeder Raum ist halt anders vom Sound her. 😉

 

Als erstes stand natürlich die Verkabelung an. 4mm²-Kabel sind natürlich Overkill, aber sicher ist sicher. Außerdem gehen die Bananenstecker von Teufel bis 4mm². 😉

Ach ja, man braucht pro Lautsprecher 4 Bananenstecker! Also beim Paar sind es dann 8 Stecker. Mathe war noch nie meine Stärke, bei der ersten Bestellung hatte ich nämlich nur 4 Bananenstecker bestellt gehabt… 😆

 

 

Und daaann ging das große HiFi-Tetris los! Die Ultima 20 sind nämlich nicht gerade klein. 165mm Tiefmitteltöner und 10 Liter Volumen brauchen halt ihren Platz. Das Board oberhalb war nicht nur wegen dem Gewicht der Lautsprecher keine Option, sondern diese wären dann auch zu nah an der Wand dran.

Nach dem kurzen Einsatz unter dem Fernseher habe ich dann letztendlich doch die breite Stereo-Position gewählt. Die Lautsprecher sind etwa 52 cm von den Ecken des Lowboards entfernt und nach innen gedreht, so daß sie auf meine Sitzposition auf dem Sofa zeigen. So ist die Soundverteilung im Raum besser und der Stereoeffekt liegt genau mittig auf dem Fernseher. 😎

 

 


 

Als Subwoofer habe ich den Teufel T10 gewählt. Der hat einen 250mm Lautsprecher und sollte recht gut in den Frequenzkeller runter kommen. 😉

 

Downfire oder Frontfire? Die Bedienungsanleitung liefert interessante Fakten. Da der Sub bei mir direkt an der Wand und neben einem Schrank steht, habe ich die Downfire-Konfiguration gewählt.

 

Der Unterschied zum alten CE400SW ist doch schon recht deutlich. Der hat einen 300mm Lautsprecher, aber ein deutlich schmaleres Gehäuse.

 

Der T10 steht an der gewohnten Position links neben dem Schrank. Angeschlossen ist er mit einem Chinch-Kabel am Sub-Out des Denon. Eine Sache habe ich gleich bemerkt: Der T10 im Downfire neigt weniger zum Dröhnen! Durch die Schallverteilung gibt es anscheinend weniger Überlagerungen. Und ja, auch mit 250 mm kommt man abrundtief runter, da klirren die Gläser im Schrank… 😆

 


 

Den Denon X1100W kann man manuell konfigurieren oder die Audyssey-Einmessung machen. Letztenendes habe ich beides gemacht bzw nur den MultEQ XT von Audyssey verwendet. So Sachen wie Abstände und Übernahmefrequenzen habe ich dann doch manuell angepasst.

Bei der Audyssey-Messung schließt man ein Messmikrofon an und platziert es an 8 verschiedenen Punkten im Raum. Die Lautsprecher geben dann nacheinander einen Messton aus, der schnell alle Frequenzen von tief nach hoch durchläuft. So misst das Gerät nicht nur den realen Frequenzverlauf der Lautsprecher, sondern auch deren Abstand zum Mikro. Witziges Faktiod: Die Messung hat die Übernahmefrequenz für die Ultima 20 auf sehr optimistische 40 Hz eingestellt gehabt… 😆

 

Aktuell bin ich bei folgenden Werten und es wird je nach Sound sicherlich noch die eine oder andere Anpassung geben:

-MultEQ XT: ein

-Dynamic EQ: aus

-Dynamic Volume: aus

-Übernahmefrequenz: 80 Hz

-Subwoofer-Modus: LFE + Main

-LFE-Tiefpass-Filter: 80 Hz

 

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