Computer

Hardware-Monitor: Wimaxit 13,3″ FHD IPS

Eins vorweg: Ja, die Überschrift ist wirklich ein Wortwitz. Als “hardware monitor” bezeichnet man nämlich die Programme, mit denen man den Zustand der Computer-Hardware auslesen kann. Die bekanntesten Vertreter sind CPU-Z, GPU-Z, HWMonitor, Open Hardware Monitor und AIDA64. Diese Daten im laufenden Betrieb anzuzeigen, vornehmlich beim Spielen oder leistungsintensiven Programmen, ist die wahre Herausforderung. Gängige Praxis war es durchaus, separate kleine LCD-Displays mit den wichtigsten Informationen zu versorgen. Dabei muss natürlich das Programm die Anzeige auf dem USB-LCD auch unterstützen. Ich kenne das, weil meine Logitech G19 ein kleines Farb-Display besaß und ich mit AIDA64 verschiedene Informationen darauf anzeigen ließ.

Irgendwann will man halt mehr bzw wird das Display zu klein. Durch ein YouTube-Video bin ich auf NZXT CAM gestoßen, ein freies Monitoring-Programm, das der Hersteller eigentlich für seine eigenen Desktop-PCs entwickelt hat. Das Programm ist nämlich auch die Softwaresteuerung für deren Wasserkühlung und die Gehäusebeleuchtung. Nach einiger Überlegung bin ich zum Schluss gekommen, daß ein USB-LCD nicht wirklich in Frage kommt bzw ein zweiter HDMI-Monitor die flexiblere Variante ist. Und daß es ein Full-HD-Display sein muss. Nach einiger Suche auf Amazon habe ich mich dann für das 13,3″ IPS von Wimaxit entschieden.

 

 

Bei der Bestellung habe ich nicht gecheckt, daß der Monitor nur einen Mini-HDMI-Anschluss hat. Es liegt zwar ein Kabel bei, das ist aber gerade mal einen knappen Meter lang.

 

 

Nächste Hürde war dann meine XFX Radeon R9 Fury. Die Grafikkarte hat nämlich exakt einen HDMI-Anschluss. Die anderen drei sind DisplayPort. Und dafür braucht man erstmal ein entsprechendes Kabel.

 

 

Der mitgelieferte Ständer ist ein mittelschlecher Witz. Dafür hat der Monitor aber eine VESA-75 Montierung, dazu später mehr.

 

 

Wie für einen modernen Monitor Standard hat man vielfältige Einstellmöglichkeiten. Sehr nützlich ist die Farbkalibrierung, denn selbst mit “Cool” werden die Farben immer noch etwas zu kräftig dargestellt. Zumindest im direkten Vergleich zu meinem Asus-Monitor.

 

Wie schon oben angesprochen hat der Monitor ein Lochmuster für VESA 75. Das kommt mir gelegen, denn so kann ich meinen Halter von Suptek nutzen.

 

 


NZXT CAM ist eine freie Software und längst nicht so umfangreich wie AIDA64, das Programm ist eher auf die einfache Bedienbarkeit und Anzeige konzipiert.

Es gibt eine einfache und eine ausführlichere Anzeige (Fullscreen), beide im hellen Tag-Modus oder im dunklen Nacht-Modus. Interessantes Detail: In der ausführlichen Anzeige sieht man neben den aktuellen Werten auch Minimum & Maximum.

 

Im nächsten Tab sieht man noch ein paar Informationen über den Computer.

 

Im Game-Tab werden Daten pro Spiel und pro Spiel-Session aufgezeichnet. So kann man eventuelle Probleme mit der Kühlung oder der Hardware erkennen. Allerdings muss man sich dafür auf der Webseite registrieren.

 

Das Programm bietet auch einen Overclocking-Modus für die Grafikkarte. Die meiste Grafikkarten-Software (bei mir AMD Radeon Catalyst) hat heutzutage aber auch eine solche Funktion integriert.

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