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Couchkontrollzentrum: Apple iPad 2018

Nach ein paar Monaten als Neu-Couchpotatoe (ich hatte vorher weder Couch noch TV besessen) mit einem 42″ LG Fernseher gestaltete sich zusammen mit meinem Denon X1100W, Telekom MR401 und der XBOX doch schon so ein kleines Unterhaltungszentrum. In den letzten Wochen kam ich dann auf die Idee, daß man ja auch vom Mobilgerät aus Audio auf den AVR streamen kann und auch YouTube bietet eine Streaming-Funktion. So könnte ich endlich auch Zuhause meinen Lieblings-Internetradio (Digitally Imported) hören, ohne auf die extrem umständliche Internetradio-Funktion des Denon X1100W zurückgreifen zu müssen. Und YouTube-Videos könnte man bequem auf dem Bildschirm bedienen anstatt mit der Fernbedienung…

Nach einem ersten Test war klar, daß das mit dem Mini-Bildschirm von meinem Samsung Galaxy S8+ (6,2 Zoll; “mini” 😛 ) auf Dauer nicht funktioniert. Und mein altes Asus TransformerPad war wie immer langsaaaaaaaaaaaaam. Also musste ein neues Tablet her. Bei der Suche wurde dann schnell klar, daß die großen Hersteller den Markt von Android-Tablets offensichtlich aufgegeben haben. Selbst die zwei Tablets von Samsung erschienen mir nicht gerade adäquat. Sieht wohl so aus, als ob Apple endgültig Richtung Marktdominanz in diesem Segment schreitet. Etliche Vergleichsvideos später war dann meine Entscheidung klar: Trotz gewisser Einschränkungen ist es das aktuelle Apple iPad 2018 geworden.

 

Das Unvermeidliche habe ich gleich im Keim erstickt. Jeder kennt ja die äußerst hohe Qualität (*hüstel*) der Apple Ladekabel, also kommen wieder die bewährten Kabel von Rampow zum Einsatz. 😎 

 

Neu für 2018, eigentlich für die iPad Pro vorbehalten, zielt auf Studenten ab: Das normale iPad kann jetzt auch Zeichenstift! Allerdings wird “nur” der Apple Pencil 1 oder der etwas günstigere Logitech Crayon unterstützt.

 

Erste Anmeldung, läuft. Das iPad 2018 hat wie gewohnt den 4:3 Bildschirm mit 9,7″. Daneben liegt mein Samsung Galaxy S8+ mit 6,2″. Leider sieht man hier auch gut, daß das normale iPad keine Entspiegelung hat – das bleibt den Pro Modellen vorbehalten.

 

Wer “iPad” sagt, muss auch “Smart Cover” sagen… 😉

 

Die drei Yoga-Positionen des Smart Cover. 😉


Die Haupt-Anwendungsgebiete sind Musik über die DI.fm-App und die Streaming-Funktion von YouTube.

 

Ich habe auch ein Abo von MotorTrend on demand, aber das bietet leider keine Streaming-Funktion. Bleibt nur, direkt auf dem iPad zu gucken.

 

Immer hilfreich ist es auch, das Wetter zu checken. Die App von Wetter.com bietet eine gute Übersicht und ist perfekt auf das iPad zugeschnitten.

 

Bei iOS gibt es keinen App-Drawer wie bei Android, jede App landet auf dem Homescreen. Bei zig installierten Apps geht schnell die Übersicht flöten. Einzig mit Ordnern kann man sich behelfen.

 

 

Als interessante Funktion von iOS 12 kann man mit einem kurzen Swipe vom unteren Bildschirmrand nach oben die Schnellstartleiste aufrufen. Mit einem langen Swipe nach oben kommt man zurück auf den Homescreen. Das ist nicht nur praktisch, sondern in der aktuellen Modellpolitik von Apple notwendig: iPhone und iPad Pro haben nämlich keinen physikalischen Homebutton mehr. 😉

 

Kennt man auch vom iPhone so: Mit einem Swipe nach unten von der rechten oberen Ecke aus ruft man das Kontrollzentrum auf. 

 

Die Einstellmöglichkeiten im Systemmenü sind vielfältig. Interessant sind aber auch ein paar Statistiken, wie z.B. von der Akkunutzung und der Bildschirmzeit.

 

 

Auf der Widget-Seite kann man sich natürlich auch austoben. Je nach installierten Apps hat man dann verschiedene Anzeigemöglichkeiten.

 

Spielen kann man natürlich auch. Hier habe ich einige Spiele mit der aufwändigsten Grafik installiert… 😆 

 

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