Nach den ISDT Q6+ brauchte ich aufgrund der neuen Platzverhältnisse eine kompaktere Lösung als zwei separate Ladegeräte, ein Haufen Kabel und ein großes Netzteil. Da brauchte ich nicht lange überlegen, denn das ISDT SC-D2 ist perfekt geeignet: Zwei Ladebuchsen, ähnliche Eigenschaften wie die Q6+ und ein integriertes Netzteil. Für meine Zwecke reichen die maximal 200W Ladeleistung völlig aus. 😎

 

Die Steuerung erfolgt wie gewohnt über den Clickwheel. Neu sind nur die Selectortasten, um Ladebuchse 1 oder 2 auszuwählen.

 

Bei zwei Ladevorgängen werden die wichtigsten Informationen der beiden Kanäle zeitgleich angezeigt. Beim Druck auf die jeweilige Kanaltaste bekommt man dann detaillierte Informationen angezeigt.

 

 

 

Neben Laden und Entladen kann der SC-D2 natürlich auch die Lager-Funktion. Dabei wird der Akku auf etwa die Hälfte der Kapazität gebracht, was in etwa der Nennspannung (3,7 V pro Zelle bei Li-Ion) entspricht. Dadurch kann man den Akku über Monate lagern, ohne daß ein zu großer Kapazitätsverlust entsteht. Das hat den Hintergrund, daß Lithium bei Ladeschlussspannung hochreaktiv ist. Bei Nichtbenutzung über etliche Wochen/Monate tritt eine Ionenabwanderung auf, was einen permanenten Kapazitätsverlust bedeutet. Außerdem wird die sogenannte Denthriten-Bildung beschleunigt, das sind kristalline Ausästelungen in der Lithium-Kathode. Das sind die beiden Hauptgründe, warum Lithium-Akkus mit der Zeit Leistung verlieren oder ganz kaputt gehen. 💡

 


 

Bei der Gelegenheit hab ich gleich noch ein zweites Ladekabel für die Lupine-Akkus und ein längeres Anschlusskabel für meinen Lötkolben zusammengelötet. Das ist ein TS100 mit Ralim-Firmware und läuft super mit einem 4S-LiPo.

 

Und so Dinge wie ein LiPo-Checker sind natürlich auch immer sehr praktisch. 😉

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