Ich nutze ja nun schon seit etlichen Jahren das Smartphone als Wecker, eben weil es so dermaßen viele Apps gibt und man den Weckvorgang nach seinen Wünschen gestalten kann. Ein angenehmer Klingelton und vor allem ansteigende Lautstärke waren da zwei von den wichtigsten Kriterien. Dann bin ich über diesen Artikel bei Wirecutter gestolpert. Das las sich alles sehr interessant und nach einiger Recherche klang an, daß viele Leute auf die sogenannten Lichtwecker schwören – ganz einfach weil der Aufweckvorgang wesentlich natürlicher und weniger stressig für den Körper geschieht. Und mal ehrlich: ein gesunder Schlaf ist in der heutigen hektischen lauten Welt doch mit das Wichtigste. Das Gefühl der ständigen Müdigkeit und Geschafftheit kennt glaube ich so ziemlich jeder. Ganz besonders diejenigen, die im Schichtdienst arbeiten. Also hab ich mir mal so ein Ding bestellt, genau gesagt das Philips HF3531.

 

Das hat mich schon vorher irritiert und wurde auch von sämtlichen Testen moniert: Man muss die Zeit per Hand einstellen! Keine Funkuhr. In der heutigen Zeit (haha, Wortwitz!) ist sowas ein Anachronismus (Chronismus, schon wieder ein Wortwitz). Nun ja, kann man nix machen. Dafür muss man eh nicht zuviel einstellen und hat sich recht schnell durchs Menü durchgearbeitet. Die “Tasten” sind Touch-sensitiv, leuchten bei Berührung auf und haben auch ein Klick als akustisches Feedback. Die Helligkeit des Displays passt sich automatisch der Umgebung an. Die 5 Helligkeitsstufen im Menü sind dafür gedacht, wie hell (oder dunkel) in der Nacht die Uhrzeit angezeigt wird.

 

Der Lichtwecker hat mehrere Funktionen. Zum einen ganz schnöde eine Nachttischlampe, die Helligkeit kann man manuell in 20 Schritten einstellen. Zum anderen aktiviert man mit einem Doppel-Touch auf die Oberseite das Nachtlicht, wenn man mal mitten in der Nacht aus dem Bett muss. Und dann natürlich die Hauptfunktion: graduelle Erhöhung der Lichtintensität (und von Rot über Orange nach Weiß) bis zu 40 Minuten (20-40 Minuten einstellbar) vor der eingestellten Weckzeit, um den Körper mittels “Sonnenaufgangssimulation” schonend aufzuwachen. Dabei lässt sich im Menü noch die Leuchtintensität und die Klingellautstärke einstellen. Apropos: Man kann aus 7 Wecktönen wählen.

 

Es gibt zwei dedizierte Hardware-Tasten an den Seiten für zwei separate Weckzeiten. Für die normalarbeitende Bevölkerung entspräche das z.B. eine Weckzeit für Werktage und eine fürs Wochenende.

 

Es gibt noch einen Anachronismus: FM-Radio. Mit einer Wurfantenne. Es funktioniert zwar gut, aber ich lass mich da lieber mit den eingebauten sanften Klängen wecken. 😉

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