Jeder Drohnenbesitzer kennt diese Problem: Die Sonne scheint und man erkennt kaum etwas auf dem Smartphone. Auch sind deren Bildschirme mit meistens um die 5″ nicht gerade groß, was die Bildkomposition nicht gerade einfach macht. Ich habe lange überlegt, ob ich mir die DJI Goggles oder doch das CrystalSky Display holen soll. Preislich identisch ist nur die 5,5″ Variante des CS, die 7,85″ Variante kostet 130€ mehr. Nach einigem Überlegen konnte ich mich mit den Goggles anfreunden. Einige Reviews waren mit guten Informationen bestückt.

Da ich mich mit den weißen Goggles nicht anfreunden konnte habe ich mir die DJI Goggles RE (Racing Edition) bestellt. Die sind nämlich schwarz. Na gut, in Realität eher ein dunkles Grau, aber besser als Weiß… 😛

Die Goggles RE bietet zusätzlich zu den Funktionen der normalen Goggles noch eine externe Antenne zum Empfang analoger Videosignale und digitaler Videosignale eines externen OcuSync-Moduls. Außerdem wurde der Bereich des Gesichtspolsters überarbeitet und die Kopfpolster sind jetzt aus Leder. Bestellt habe ich wie immer im deutschen DJI Store. Das Paket kam diesmal direkt aus China.

 

Das Gesichtspolster ist aus einem weichen Gummi gefertigt und äußerst flexibel. Im Vergleich zur normalen Goggles wurde auch die Öffnung für Brillenträger überarbeitet. Bei meinen Kopf habe ich seitlich immer noch einen Spalt, wodurch Licht eindringen kann. Eine bessere Passform wäre mir wünschenswert, allerdings relativiert sich das Lightleak bei eingeschaltetem Monitor wieder bzw stört dann im Betrieb nicht wirklich.

 

Mit über 1kg Gewicht ist die Goggles RE nicht gerade leicht. Das entspricht einem Downhill-Helm oder leichtem Motorrad-Helm. Das Gewicht splittet sich fast 50/50 zwischen Kopfband und Headunit, allerdings empfinde ich den Zug nach unten doch schon ziemlich stark. Die Goggles fühlen sich nicht wie ein Helm an, sondern eher wie eine Basecap mit sehr schwerem Schirm – die Nackenmuskulatur wird auf jeden Fall gefordert. 😉

 

Der Akku ist knapp 9500 mAh groß und gibt bis zu 6 Stunden Strom. Zum Gewichtsausgleich befindet er sich ganz hinten am Kopfband.

 

Man soll ja das Kopfband andrücken, bis man ein Klick hört. Mein Exemplar ist jedenfalls verdammt straff, da bracht man relativ viel Kraft bis es einrastet – dann wird es aber auch sicher gehalten. Der Spalt ist übrigens normal, weiter rein drücken lässt sich das Kopfband nicht.

 

So schaut es aus, wenn man durch eine der Linsen fotografieren will. Keine Sorge, nach dem Aufsetzen sieht man ein großes Bild. Die Goggles RE haben dabei zwei Monitore mit je 1920×1080 Pixel Auflösung, die überlappend durch die Linsen den Eindruck eines einzelnen großen Monitors mit 16:9 geben.

 

Und da lohnt es sich doch manchmal, das Onboard-Tutorial anzuschauen – ich wusste nämlich nicht, daß die Goggles auch Screenshots machen kann! 😉

 

 

 

Im Aktenkoffer mit dem Schlüssel befinden sich die Setting der Goggles, komischerweise der Befehl zum Starten der Drohne, das HDMI-Menü und der Playback-Modus.

 

 

Einige der Flightmodes sind für Mavic und Phantom Pro vorbehalten. Die Spark ist da etwas limitiert.

 

 

Und so schaut dann die LiveView aus. Durch den horizontalen Swipe ganz unten schaltet man zwischen Foto & Video um und kann hier auch die Einstellungen der Drohne auswählen. Die Spark ist hier halt limitierter als ihre höherpreisigen Kolleginnen. 😉

 

Bei der Videoaufnahme bekommt man dann auch Laufzeit und Restkapazität angezeigt.

 

Im Wiedergabemodus sieht man hier die Dateien der SD-Karte (falls eingelegt), der Drohne und ein paar Demo-Filme.

 

 

Zum Headtracking braucht es Lagesensoren, und die können in diesem Menüpunkt auch kalibriert werden.

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