Der Deuter Trans Alpine 30 ist seit über 10 Jahren mein treuer Begleiter im Alltag. Neben dem Weg auf Arbeit (Fahrrad, Tretroller) nutze ich ihn auch zum Einkaufen gehen. Pfleglich wurde er nie behandelt, trotzdem zeigt er keine Ausfallerscheinungen. Nichtmal ein Riss oder kaputter Reißverschluss. Nix. Und das will bei mir schon was heißen…  😆  😎

Trotzdem wurde es Zeit für einen neuen Rucksack. Wegen der universalen Tauglichkeit habe ich mich wieder für das gleiche Modell entschieden. Nur daß da über 10 Jahre Entwicklungszeit dazwischen sind. 😉

 

Erste Eindrücke: Die Schnallen machen einen wertigeren Eindruck. Etliche Details sind durchdachter und verfeinert. Und das Rot ist dunkler… 😛

 

Ist mir auch gleich aufgefallen: Die Hüftgurttaschen weisen ein feineres Mesh auf, auch ist der Reißverschluss höher angebracht. So ist das Ganze alltagstauglicher.

 

Ein weiterer Unterschied: Die Gummis für den überschüssigen Gurt sind enger und dadurch brauchbarer. Und das Netz für den Helmhalter wird mit Metallhaken eingehängt.

 

Sagen Sie mal AAAAAAH! 😆

Ich hab das Gefühl, die Haupttaschenöffnung geht weiter runter als beim alten Modell.

 

Bewährte Sachen: SOS-Label und das Rückenpolster, welches sich auch als Sitzpolster nutzen lässt.

 

Im Vorderfach ist definitiv das Reißverschlußfach neu. Auch die Öffnung ist größer als beim alten Modell.

 

Und noch eine geniale Neuerung. Erst konnte ich mit dem kleinen Reißverschluss da nix anfangen. Dann stellte dich aber heraus, daß das das Verstaufach für das Helmnetz ist! Ziemlich genial gelöst!  😎

 

Unten ist wieder das bewährte Bodenfach zu finden. Wer das so nicht nutzen will und die gesamte Höhe im Hauptfach braucht, der kann den Reißverschluss des Zwischenbodens aufmachen.

 

Und im Keller ist wie immer der Regenüberzug zu finden.

 

Interessante Neuerung: Es gibt jetzt noch ein kleines seitliches Fach für Karten oder Smartphones.

 

Und so schaut der Rucksack in seiner ganzen Pracht aus. 😎

 

Über die Zugbänder oben kann man einstellen, wie der Rucksack am Körper hängt.

 

Die seitlichen Halter sind jetzt aus Stretch-Mesh statt Netzstoff.


Deuter Trans Alpine 30 – alt vs neu

Ich ließ es mir natürlich nicht nehmen, einen direkten Vergleich zu machen. Nachteil: Mein geliebter Trans Alpine 30 schaut neben dem 2017er Modell ziemlich altbacken aus… 😛

 

Mein erster Eindruck vom neuen Modell, daß die Reißverschluss-Laschen und -Fahnen robuster sind, bestätigte sich im direkten vergleich nicht. Die Größen sind identisch, nur der Stoff der Reißverschluss-Fahnen beim alten Modell sind halt durch die vielen Jahre Nutzung glattgegriffelt. 😉

 

Auch im Außendesign sind die Generationsunterschiede deutlich.

 

Die Schnallen des Hüftgurtes sind beim neuen Modell etwas größer, auch die Seitenflügel sind anders geformt. Größter Unterschied: Beim neuen Modell sind die Gurte durchgängig und direkt am Rucksack festgenäht, beim alten Modell sind sie an den Seitenflügeln festgenäht. Außerdem ist die Gurtverstellung beim neuen Modell besser gelöst, die Verstellöse ist dabei am Seitenflügel lokalisiert. Ziehen macht den Gurt enger, das war auch beim alten Modell so – neu ist dagegen die Lockerungsfunktion der neuen Verstellöse, die sich einfacher bedienen lässt.

 

Auch ein deutlicher Unterschied: Das neue Modell ist schlanker und höher! Das soll wohl den Schwerpunkt möglichst nahe am Körper halten.

 

Beide Modell unterstützen natürlich auch die Trinkblasen bis 3 Liter. Ich Rebell setze aber die Antidote von Camelbak ein… 😆  😛

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