Wie heißt es so schön? “Stumpfe Messer sind gefährlich”. Und frustrierend. Wenn man einmal ein richtig gutes Messerset verwendet hat, dann kommt man mit “normalen” Messern nicht mehr klar. Für mich ist das die Motion-Serie von Zwilling, welche ich jetzt schon seit 4 Jahren besitze. Diese Messer haben eine gute Grundschärfe aus der Fabrik. Nach der Zeit muss aber auch mal das beste Messer nachgeschärft werden, außerdem haben ein paar Messer auch schon kleine Scharten drin. Zeit für einen gescheiten Messerschärfer… 😉

Nach ein bißchen Lesen im Internet und Amazon-Rezensionen ließ sich eine klare Linie erkennen: Hartmetall-Schärfer sind scheiße für jede Klinge, da sie zuviel Material abtragen und auf Dauer das Messer ruinieren. Die einzig brauchbare Lösung sind Schleifsteine. Da aber nicht jeder Mensch einen 40°-Winkel in seine Hand eingebaut hat, braucht es da natürlich eine gewisse Hilfe. Ins Auge gesprungen ist mir da schon lange der Spyderco Sharpmaker, da hier die Schleifstäbe schon im richtigen Winkel stehen und man das Messer nur senkrecht führen braucht. 😎

 

Der Sharpmaker hat zwei Seiten – eine ist für die 40° Schneide und die andere für eine Recontour mit 30°. Zum Aufbau steckt man einfach die Schleifstäbe ein, die Messingstäbe zum Handschutz und der Deckel wird als Handgriff benutzt.

 

Die Messingstäbe sind zum Handschutz gedacht, falls man mal mit dem Messer abrutscht – ziemlich genial! 🙂

 

 

Zum Schärfen: Man verwendet erst die Kante der braunen Schleifstäbe (medium), dann deren flache Seite. Danach poliert man die Klinge mit dem weißen Schleifsteinen (fine).

Für richtige Härtefälle, in denen eine komplette Recontour der Schneide notwendig ist, gibt es als Zubehör noch die gröberen Diamant-Schleifstäbe (204D). Diese entfernen deutlich mehr Material als die braunen Stäbe, was einem sehr viel Zeit spart. 😉

 

 

Die Schleifstäbe kann man auch noch in zwei anderen Positionen anbringen, um den verschiedenen Anforderungen gerecht zu werden. Der Sharpmaker kann so ziemlich alles schärfen, was irgendwie eine Klinge hat… 😉

 

 

Optimale Platzausnutzung: Die Schleifstäbe und Messingstäbe finden im Inneren Platz, so fliegt da nichts in irgendwelchen Schubladen rum. 😎

 

 

Die Anleitung ist recht ausführlich, wie man was richtig schärft. Btw: Die Kerbe in den Schleifstäben ist für Stemmeisen und Nadeln gedacht… 😉

One thought on “Eine echt scharfe Sache: Spyderco Sharpmaker

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