Fitness / Kraft / Fettverbrennung

Der Gerät: Physionics Dip-Station DPSTN001A

Auf der Suche nach einem Bauchtrainer wie die im Fitnessstudio ergab sich eine interessante Reise quer durch das Amazon-Angebot. Nach einigem Überlegen entschied ich mich dazu, eine sogenannte Dip-Station mit Bauchtrainerfunktion zu nehmen. Dann gibt es diese aber auch noch mit integrierter Klimmzugstange. Hmmmm. Wäre eigentlich auch nicht schlecht, dann hätte ich alles kompakt in einem Gerät und der Rahmen der Tür würde geschont werden. Nach einem weiteren Vergleich entschied ich mich dann für die Dip-Station von Physionics, weil diese vom Aufbau und vor allem vom Rohrdurchmesser her den stabilsten Eindruck machte. 😎

Die Station wird in zwei Paketen geliefert. Ist natürlich doof, wenn dann wie bei mir zwei verschiedene Paketdienste involviert sind…  😛

Paket #1:

 

Paket #2:

 

 

So soll das fertige Teil dann mal ausschauen (Katalogbild):

Technische Daten
  • Maße insgesamt (T/B/H): ca. 118/104/220 cm
  • Rohrdurchmesser: ○60/○50
  • Rohrdicke: ca. 1,5 mm
  • Gesamtgewicht: ca. 36 kg
  • Maximale Belastung: ca. 120 kg
  • Material: Stahl Q235 (lackiert)

 

Zum Zusammenbau braucht man zwei Dinge: Etwa 2 Stunden Zeit und etwas Interpretationsvermögen der Anleitung. Weil da stehen Angaben für Schrauben drin, die gar nicht stimmen. Z.B. 4x M6x25, wenn es nur 10x M6x20 gibt. Oder die M10x80 sind in Wirklichkeit 74mm lang. Aber mit ein bißchen Vorstellungsvermögen kann man die Schrauben richtig zuordnen, viel falsch machen kann man da nicht.

Die Qualität der Teile ist für den Preis angemessen. Nur die Passgenauigkeit einiger Teile zueinander könnte besser sein, vor allem die Abstrebungen der Hauptrohre zu den Fuß-Profilen. Auch waren die Steckungen der Hauptrohre etwas oval, vermutlich vom Transport. Ich konnte die Hauptrohre aber mit etwas Geduld und Wackeln zusammenstecken.

Die Stabilität der gewählten Durchmesser und Wandstärken erscheint für die Freigabe von 120kg Belastung angemessen. Einzig die Bauart, Schweißnähte und Position der Dip-Griffe ganz vorne bereitet mir etwas Stirnrunzeln. Die Griffe sind nur mit zwei Halbbahnen in einen Ring eingeschweißt und dieser in das Rohr. Da die Dip-Griffe die höchste Belastung haben – schließlich hängt hier das ganze Körpergewicht dran – ist diese Bauausführung nicht gerade vertrauenserweckend. Außerdem sind die Griffe auf Höhe der Füße der Dip-Station, weswegen das ganze Gerät bei Benutzung der Dip-Griffe kippelt – wenn man Pech hat, kann durchaus die ganze Station umkippen…  😳

Auch wünschenswert wäre ein anderes Material für alle Griffe gewesen. Hier wird kein Gummi oder Schaumstoff verwendet, sondern Plastik. Das ist auf Dauer natürlich etwas unangenehm für die Hände und außerdem können sich die Hülsen auf den Rohren drehen. Hier werde ich diese Plastikdinger definitiv entfernen und die Griffrohre mit Wickelband aus dem Tennis-Bereich umwickeln. 😉

 

 

 

Das Rückenpolster ist großzügig bemessen.

 

 

Erst dachte ich, daß die Klimmzugstange nur mit den Abdeckungen am Platz gehalten wird. Nach dem Lesen der Anleitung dann die Entwarnung, die Stange wird mit zwei Schrauben sicher befestigt. 😎

 


 

Die Dip-Griffe können auch sinnigerweise noch eine andere Funktion erfüllen: Die Ablage für die Langhantel während des Bein-Krafttrainings. So braucht man die Stange nicht immer vom Boden hochwuchten… 😉

 

 

Auch nett: Die integrierte Halterung für die Federverschlüsse…  😀

 

 

Da die Dip-Station nach hinten noch Platz hat, kann man diesen Raum auch effektiv nutzen. Ich habe hier den Hantelscheibenhalter, den Liegestütz-Lenker und die Langhanteln untergebracht. 😎

 

 

Und so schaut die Fitness-Ecke jetzt aus – alles schön kompakt an einem Ort untergebracht. 😎

 

 

Den WOSS Titan Slingtrainer kann ich da natürlich auch anhängen. Allerdings mag die Dip-Station dabei keinen Zug nach vorne, dafür müsste man eher die Füße hinten am Boden festschrauben oder beschweren. Für senkrechte Kräfte ist das aber kein Problem.

 


 

Da mir die Griffe auf den Keks gingen, habe ich mir Lenkerband bestellt. Es ist das SRAM Red geworden. Natürlich in Rot, zum einen finde ich die Kombination Rot/Schwarz gut und zum zweiten sieht man die roten Griffe besser – man stößt sich halt weniger aus Versehen an. 😉

 

 

Für die Griffe braucht man zwei Rollen, die dritte füllt bei der Klimmzugstange komplett die Mitte aus. Man kommt also mit zwei Packungen hin. Da ich aber drei Packungen bestellt habe, konnte ich mit den sechs Lenkerstopfen die Rohrenden verschließen. Diese habe ich mit UHU POR verklebt, damit sie nicht rausfallen. 😉

 

 

Den Fußrollenhalter habe ich kurzerhand zur Ablage für die Federverschlüsse umfunktioniert – echt praktisch!  😎

 


 

Als weitere Maßnahme muss ich mich den Armpolstern und senkrechten Griffen für das Bauchtraining annehmen. Für mich (172cm Größe) sind die Ausleger etwas zu weit auseinander und die Griffe/Polster zu weit vorne. So entstehen unnötige Kräfte, die meine Ellenbogen nach vorne und zur Seite drücken. Zur Seite ist auch doof, denn durch den Schweiß rutscht die Haut auf den Polstern weg. Ich werde die Griffe & Polster deutlich nach hinten versetzen und die Polster außerdem nach innen abwinkeln.

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