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Rechenpower: Agando AMD FX-9370 + XFX Fury X

Nach ein paar Jahren mit dem Intel i5-2500k war es im März 2016 Zeit für einen neuen Rechner. Nach 14 Jahren der Custom-PCs mit AquaComputer-Wasserkühlung wollte ich mal was anderes probieren: Die komplett andere Richtung, nämlich ein selbstkonfigurierter PC, den ein Anbieter zusammenschraubt. Ich habe mir dann bei Agando den folgenden Rechner zusammengestellt:

– Gehäuse: be quiet! Silent Base 800 orange (2 x 140mm)
– Netzteil: be quiet! Dark Power Pro 850 Watt
– Mainboard: Gigabyte GA-990FXA-UD5, AMD 990FX
– Prozessor: AMD FX-8320 overcl. 8x 4.5GHz
– Cooler: CoolerMaster Nepton 240m
– RAM Speicher: 16GB OC DDR3-RAM @2133MHz (2x 8GB)
– Grafikkarte: XFX R9 FURY X 4096MB HBM
– Dämmung: Dämmung bereits integriert
– Festplatte: SSD 250GB Samsung 850 Evo MZ-75E250
– Laufwerk: DVD-Brenner 22x Dual-Layer
– Betriebssystem: Windows 10 Home 64-Bit

Nach nichtmal einer Woche brachte der Postmensch das riesige Paket vorbei. Dann hieß es erstmal auspacken.  😎

 

 

 

In der Zubehörschachtel des Netzteils befanden sich dann auch noch die restlichen Kleinteile.

 

 

 

Nach einem mittelschweren Kampf mit dem Styropor konnte ich das gute Stück erstmal begutachten.

 

 

 

Das be quiet! Silent Base 800 ist auf hohen Luftdurchsatz und geringe Lautstärke ausgelegt. An der Front drücken zwei 140mm Lüfter Frischluft rein, im Deckel kann man einen 240er Radiator (2 x 120mm) unterbringen. Die Luft wird dann nicht direkt nach oben geblasen, sondern in dem Kanal nach hinten geleitet.

 

 

 

Nette Details: Die schraubenlose Montage der Laufwerke und der separate Filtereinschub für das Netzteil, welches die Frischluft durch den Boden ansaugt (Kanal analog zum Deckel).

 

 

 

Auf der Rückseite findet man zahlreiche Anschlussmöglichkeiten.

 

 

 

Später habe ich mir dann noch eine 500GB Samsung SSD geholt. Insgesamt habe ich 4 SSDs im System, eine normale Festplatte kommt mir jedenfalls nicht mehr in die Tüte…  😛

Intel 530 120GB (Windows)

OCZ Vertex 3 240GB (Resteverwertung)

Samsung 850 Evo 250GB

Samsung 850 Evo 500GB

 

 

 

Ein großer Vorteil des Gehäuses ist das integrierte Kabelmanagement. Dadurch kann man den Mainboardraum relativ sauber halten.

 

 

 

Noch ein nettes Detail des Gehäuses: Die Anschlüsse auf der Oberseite. Kurz gesagt sind die echt superpraktisch!  😎

 

 

 

Lasttest für die Fury X mittels Furmark. Da zeigt sich doch schnell, daß die Position des Grafikkarten-Radiators suboptimal ist. Er zieht zwar frische Luft, bläst die Abwärme aber in den Innenraum des Gehäuses – und das findet z.B. die CPU gar nicht so toll. Bei Vollauslastung bleibt die Grafikkarte aber relativ kühl, der Radiator erfüllt seine Aufgabe.

 


 

Modifikationen

Die anscheinend simple Aufgabe “verlagere den 120er Radiator der Fury X an die Gehäuserückwand” entpuppte sich schnell als Mammutaufgabe – denn für die Position an der Rückwand waren die Lüfter des Nepton 240m im Weg! Der ganze Radiator hing schlichtweg zu tief. So kam der Plan auf, den Nepton “eine Etage” höher anzusiedeln. Ging aber auch nicht, weil a) der Ausschnitt des Gehäusedeckels nicht für die Wasserleitungen passte und b) der Deckel nicht genug Platz für Radiatior + Lüfter geboten hat. Außerdem ergab sich ja dann noch das Problem, die Abwärme den Neptons nach oben auszublasen. Der Deckel hat ja original nur die Schlitze im hinteren Bereich. Deswegen habe ich dann den Gehäusedeckel komplett aufgeschnitten und eine AquaComputer Radiatorabdeckung rangeschraubt, so kann die Abwärme ungehindert nach oben abziehen – ist ja gerade im Sommer wichtig! 😉

Ist-Zustand: Nepton 240m und dessen Lüfter nehmen den inneren Gehäusedeckel als Sandwich zwischen sich. So besteht gerade noch so Platz für den Radiator der Fury X.

Als Lüftersteuerung setze ich mein altes AquaComputer aquaero 4 ein. Mit 4 Temperatursensoren habe ich die volle Kontrolle über die Lüfter und kann vor allem alle Werte bequem über das entsprechende Programm am PC einstellen (USB-Anbindung).

Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch die XFX Fury X aufgeschraubt und einen Schaumgummi zwischen Pumpe & Gehäusedeckel eingeklemmt. Die Grafikkarte gibt nämlich hochfrequente Töne von sich und der Leerraum dient vorzüglich als Schallverstärker. Jetzt ist sie deutlich leiser.

 


 

Mehr Rechenpower: AMD FX-9370

Da sich der FX-8350 nicht stabil übertakten ließ, habe ich mir dann später kurzerhand den FX-9370 bestellt. Das Gigabyte Board kommt mit dem Prozessor jedenfalls super klar!  😎

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