Edit: Ganz unten noch ein paar Bilder bei Tageslicht hinzugefügt.

 

Manchmal macht man im Leben unfreiwillige Abstecher abseits des bestehenden Weges und kann dort was erleben. Das trifft auf den Heimweg von der Spätschicht am Montag im Wortsinn zu, denn ich durfte wegen eines Plattens am Vorderrad vom Mibo Express die restlichen 6 Kilometer nach Hause schieben. Das mit dem “abseits” und “was erleben” betrifft die Abkürzung beim Schloss Seehof, dazu aber später mehr. Hier erstmal der platte Reifen, wahrscheinlich hat dort der scharfkantige Splitt den Reifen durchstochen: 😯

 

 

Ein platter Vorderreifen lässt sich ziemlich beschissen schieben, die Krönung lieferte dann aber die Abkürzung hintenrum beim Schloss Seehof: Die Wege waren noch komplett vereist! Dazu kam noch der Regen und die Plackerei war perfekt… 😛

Und man glaubt gar nicht wie lange ein Weg sein kann, den man noch nie gegangen ist und aus der Erinnerung von der Google Maps Ansicht gedanklich rekonstruieren muss. Bei Nacht. Und Regen. Hatte ich schon die vereisten Wege erwähnt? 😈

 

 

Das ist die betreffende Abkürzung beim Schloss Seehof. Normalerweise folge ich immer dem Radweg oben dem Bogen rum der Straße folgend.

 

 

Und das war dann die Situation, wo ich echt das Smartphone rausholen und auf Google Maps schauen musste. Die Scheune (mit der Photovoltaik auf dem Dach) und der kleine Schlenker nach oben war mir vorher nie aufgefallen und so ging ich bei der Scheune gerade aus weiter. Verständlich, daß dann am nächsten Abzweig mein Orientierungssinn nicht mehr mit der Erinnerung überein stimmte. Hab ich schon erwähnt, daß es Nacht war? Und geregnet hat? Und die Wege total vereist waren? 😀 😛

 

 

 

Auf jeden Fall war es mal eine Erfahrung wert, so “spontan” einen kleinen Abenteuerausflug zu machen und dabei den eigenen Orientierungssinn zu testen. Mich wundert es aber echt, daß ich bei den verdammt glatten Wegen nicht gestürzt bin… 😎

Ach ja, der Reifen hat kurioserweise keinen Schaden genommen, die Flanken sahen noch top aus. Kein Abrieb oder Riss. Deswegen hab ich dann einfach einen neuen Schlauch aufgezogen und bin heute problemlos wieder gerollert. 😉

 

 


 

6 Tage später bei Tageslicht

Am Sonntag hab ich mir mal die Zeit genommen und habe den Weg bei Tageslicht inspiziert. Wie bei dem warmen Wetter zu erwarten war das Eis auf den Wegen weggetaut, nur noch an einzelnen Stellen und auf den Seen ist noch was vorhanden.

 

 

Das ist der Abzweig, der mich buchstäblich in die Irre geführt hat. Bei der Scheune hätte ich dem Weg nach links oben folgen müssen. Und hier ist sogar immer noch etwas von dem Eis vorhanden.

 

 

 

Das ist dann der eigentliche Hauptweg links an den Teichen vorbei. Da, wo ich des nachts lang gestolpert bin, ist der Weg rechts (bei dem Wohnwagen). Vorne bei dem großen Baum bin ich dann nochmal falsch abgebogen.

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