Fotografie

Eine runde Sache: F&V R-300 LED Ringlicht

In der Fotografie heißt es ja so schön “man kann nie genug Licht haben”. Meistens kann man sich ja mit einem Blitz (oder mehreren) behelfen, für spezielle Bereiche ist eine Dauerbeleuchtung besser. Zum Beispiel bei Videos oder eben in der Makrofotografie. Ich habe schon eine LED-Box (Yongnuo YN-300 II), allerdings ist das Teil manchmal ziemlich unhandlich und für die Ausleuchtung im Nahbereich bräuchte man eher zwei von den Leuchten. Genau da kommen Ringleuchten in Spiel, da diese je nach Modell auch den extremen Nahbereich gut ausleuchten können. Statt einer reinen Makro-Leuchte habe ich mir ein größeres Modell mit 300 LEDs geholt, das F&V R-300:

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Im Lieferumfang sind zwei Diffusoren und ein L-Winkel. Mit Strom versorgen kann man die Leuchte mit NP-F-Akkus oder einer 10-18V Stromversorgung.

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Mit dem L-Winkel wird die Kamera befestigt und kann dabei in Länge & Höhe variiert werden. Die Kameraschraube hat noch eine Stativaufnahme, man kann das ganze Konstrukt also auch auf ein Stativ schrauben. Das runde Ding am L-Winkel ist eine Aufnahme für Leuchtenstative.

Die Ringleuchte selber kann auf drei Arten befestigt werden:

-mittels dem L-Winkel

-vier Befestigungslöcher

-separate Stativschraubenaufnahme

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Die Aufnahmen und Durchmesser sind dabei ganz klar für DSLR-Kameras optimiert, wie meine olle Canon EOS-450D beweist. Der Durchmesser beträgt 200mm (205mm an der breitesten Stelle), das Loch misst 102mm. Allerdings ist die Position des Akkus fragwürdig, da sich rechts nunmal der Kameragriff befindet. Mit dem NP-F 970 hat man da nicht mehr viel Spielraum. Der Regler ist zwar sehr feinfühlig, aber es gibt keine Anzeige für den Akkustand – das ist bei dem hohen Preis der Leuchte schon etwas ärgerlich.

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In dem für Makros wichtigen Nahbereich entsteht mit dem originalen Diffusor ein “Loch” bei 13cm Abstand. Mit dem als Zubehör erhältlichen Milk Diffusor verliert man vielleicht etwas an der Gesamtlichtmenge, aber das Licht wird deutlich diffuser verteilt.

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Als Test für den Makro-Einsatz habe ich das alte Panagor PMC Auto 90/2.8 Macro verwendet. Die Ausleuchtung ist gut und auch die Lichtmenge dürfte ausreichend sein. Bei F16 und 1/200 braucht man jedenfalls jede Menge Licht. Für den ersten simplen Test musste der Aufkleber meines Sony SEL35F18 herhalten, einmal bei 1:2 und 1:1 Abbildungsmaßstab.

Btw: Die unstabilisierten 90mm sind aus der Hand kaum brauchbar, da ist der Einsatz auf dem Stativ sinnvoller. Oder man verwendet stabilisierte Makros wie das Sony SEL90M28G.

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